Montag, 22. Juni 2015

Einsame Wege sind die schönsten: Schwarzer Grat


Hallo ihr Lieben,

eigentlich wollte ich euch erst von meinem ersten Wandererlebnis berichten. Bei meiner Wanderung gestern habe ich mich allerdings spontan umentschieden.
Nicht das der Weg sonderlich spektakulär gewesen wäre, aber ich hab mal wieder einen Grund erkannt wieso mir Wandern plötzlich so gefällt.
Aber erstmal von vorn...

Eigentlich hatte der #getfitpapa die Idee am Wochenende den Grünten zu erklimmen, aber das Wetter hat uns einfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei kalten Wind und Regen muss man auch nicht wirklich auf einen Berggipfel rauf, oder?
Damit waren meine Wanderpläne quasi schon ins Wasser gefallen. Gestern wurde ich dann aber doch unruhig. Den ganzen Tag zuhause sitzen? Ach lieber nicht...
Also noch am späten Vormittag fix den Rucksack gepackt, Hund geschnappt und spontan los.
Eigentlich wollte ich eine kleine Runde am Forggensee entlang wandern, habe aber dann spontan unterwegs doch einen anderen Weg eingeschlagen Richtung Kreuzthal/Eschach.
Mein #getfitpapa hat mir den Tipp gegeben, dass man da doch den Schwarzen Grat hochwandern könnte.


Früher waren wir in der Region Skifahren, aber ich hatte keinerlei Erinnerung an die Strecke und Wegbeschreibungen von meinem Papa sind auch manchmal so Rätselraten.
Irgendwie habe ich dann mit Navi doch hingefunden und einfach dort angehalten, wo schon einige andere Autos standen.
Wanderparkplatz ist auch was anderes. Das war eigentlich nur ein Feldweg, inklusive Schlammlöcher.
Immerhin standen dort ein paar Schilder, unter anderen eins in Richtung Schwarzer Grat.
Wenigstens hatte ich den richtigen Platz getroffen, aber ob es auch der beschriebene Weg vom Papa war? Keine Ahung.
Grundsätzlich scheinen die Allgäuer es nicht so mit der Beschilderung zu haben.
Oder mit Wanderwegen, mir kamen nämlich unterwegs einige Wanderer auf der engen Straße entgegen.



Ich bin dann einfach mal dem Schild gefolgt, hoch in den Wald. Angeblich 1,5h bis zum Ziel - na dann.
Das Wetter war auch nicht so toll - kalt, windig und dicke Wolken. Aber ich musste ja unbedingt raus. So ist dann auch mal die neue Regenjacke zum Einsatz gekommen. Ich bin ja für jedes Wetter gerüstet, also fast.
Mein Lieblingsstirnband hab ich nämlich zuhause vergessen und auch ein Halstuch hat gefehlt.
Hatte ich eigentlich mal im Rucksack, müssen die Heinzelmännchen geklaut haben.

Der Hund fand es aber trotz dem Wetter total interessant im Wald. Da freut sich das Jagdhund-Herz in ihm.
Das war nämlich auch die Strecke - nur Wald. 
Wald, Bäume, irgendwo im Tal die rauschende Eschach und keine Menschen.
Mir fiel dann plötzlich siedend heiß ein, dass ich nicht mal geschaut hatte wo genau mein Parkplatz liegt oder ob irgendwo eine Markierung ist. Mist - der Gedanke ging mir dann auch den ganzen Weg durch den Kopf. Wie sollte ich denn wieder zurückfinden und ohmeingott... wenn ich jetzt nicht zurückfinde!?
Die Sorge war aber komplett unbegründet. Es standen zwar quasi nur zwei Schilder an dem Weg (einmal am Anfang und einmal kurz vorm Ziel), aber ich bin immer auf einem breiten Weg gelaufen ohne jegliche Abzweigungen.
Das Wetter ist dann auch noch mehr (war klar, oder?) verschlechtert. Die Wolken kamen näher und haben erstmal Nieselregen gebracht. Ich bin den ganzen Weg durch eine Wolke gelaufen, glaube ich.
Ich habe nix gesehen, außer Nebel und ein paar Bäume. Eigentlich gruselig, vorallem weil der Weg so einsam war. Ich habe eindeutig zu viele Gruselfilme geschaut in meinem Leben.
Ob plötzlich ein Berglöwe aus dem Wald springt und mich angreift?
Aber wozu habe ich schließlich den Hund dabei. Ein kleiner Bodyguard ist besser als kein Bodyguard!



Der Weg zog sich auch. Es gab wirklich nur den Hund, mich und Vogelgezwitscher in den Bäumen.
Einem Pärchen bin ich begegnet, aber die verschwanden fix wieder hinter mir im Nebel.
Fast hätte ich dann noch die Abzweigung zum Schwarzen Grat verpasst. Ich hatte nämlich fast kein Schild mehr erwartet. Quasi schon eingeplant für immer weiter laufen zu müssen...
Nach einer kleiner (rutschigen) Kletterpartie über Wurzeln mitten durch den Wald, hatte ich dann doch mein Ziel errreicht: den Aussichtsturm auf dem Schwarzen Grat.
Nur das eben mit der Aussicht nix war, weil Nebel und so.
Dort oben war schon einiges mehr los, einige Schreikinder und Leute, die ihre Hunde einfach mal ohne Leine laufen lassen.
Da hatte ich quasi schon wieder genug. Auf den Turm wollte ich dann eh nicht hoch, die Energie wollte ich mir dann doch lieber aufsparen für den Rückweg.
Also nur fix einen Snack gefuttert, die Infotafeln gelesen (und mich aufs gruselige Plumpsklo gewagt (Angst, dass mich was in den Poppes beißt)) und wollte dann den Rückweg einschlagen.
Blöd war nur das mein Plan einen Rundweg zu laufen nicht ganz geklappt hat. Das Schild zurück Richtung Eschachtal führte nämlich quasi ins Nichts. Da war kein Weg.


Was macht ein cleverer Wanderer also? Genau, lieber den gleichen Weg zurück. Alleine muss man ja auch nicht unbedingt das Risiko eingehen sich irgendwo total zu verlaufen oder sich auf Trampelpfaden irgendwas zu brechen. Better safe than sorry.
So bin ich also den gleichen Weg zurück gekraxelt.
Hach - diese Ruhe. Nach dem Trubel am Turm war das richtig erholsam. Sogar die Wolken hatten sich etwas gelichtet. Fernsicht war immernoch nichts, aber immerhin konnte ich den Weg weiter vor mir erkennnen.
Und die Ruhe war einfach das beste am ganzen Weg. Wieder keiner Menschenseele begegnet, ein Traum.
Unten am Auto habe ich dann nochmal geschaut, ob irgendwo eine Markierung steht (über die ich am Anfang gegrübelt hatte) aber da war nichts.
Vermutlich wäre ich ewig rumgeirrt, wenn ich den anderen Weg genommen hätte.

Im Auto habe ich dann erstmal die Heizung für den Rückweg aufgedreht. Es war nämlich echt frisch und Hund und ich mussten uns erstmal aufwärmen.
Zuhause angekommen, haben sich erstmal die Nachbarn gewundert das ich mich überhaupt traue alleine loszuziehen und überhaupt sie wären ja früher auch immer soviel gewandert. Die alten Geschichten ... ;)
Ich muss allerdings sagen, dass ich keine Sorgen habe alleine zu wandern. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein Mörder stundenlang im kalten Wald sitzt und an einem einsamen Wanderweg einsamen Menschen auflauert.
Da ist es nachts in der Stadt unterwegs wahrscheinlich gefährlicher.



Wanderweg:
Strecke: hin und zurück ~ 10-12km
Zeit: etwa 3 Stunden
Parkmöglichkeit: im Eschachtal sind mehrere Plätze(aka Feldwege) von denen man starten kann. Am Startpunkt stehen auch jeweils Schilder.

Macht ihr euch Sorgen alleine zu wandern? Wandert ihr auch bei schlechten Wetter, oder doch lieber wenn es schön ist? 

Dienstag, 16. Juni 2015

Wie mich plötzlich das Wanderfieber packte

Hallo ihr Lieben,


"Motiviation zum schreiben kommt nur schreiben" wurde mir heute gesagt. Ob das auch für Sport & Co. zutrifft?
Jetzt sitze ich aber jedenfalls wieder vor der Tastatur und schustere etwas zusammen.

Ich wundere mich ja selbst immer noch über mich, dass mich plötzlich die Berge rufen. Da muss ich nun also direkt mal zu "Papier" bringen wie es dazu kam (wenn ich denn überhaupt einen richtigen Grund finden kann).
Bekanntlich bin ich nämlich schon ein echter Stubenhocker, nur mein Hund kann mich raus treiben - wenn überhaupt. Ich laufe einfach nicht gerne, wenn dann schwinge ich mich lieber mal aufs Rad.
Wie heißt das Sprichwort so schön? " Ein LKW-Fahrer läuft nur so weit, wie sein LKW lang ist."
So ungefähr könnte man das auch auf mich übertragen.
Als Kind war ich öfter mal mit den Eltern oder Großeltern in den Bergen, aber ich könnte mich jetzt nicht speziell erinnern viel Spaß am wandern gehabt zu haben.

Vor ein paar Wochen hat mich allerdings so eine fixe Idee gepackt. So kennt man mich ja ...
Ich höre oder lese was neues und muss es dann probieren. Nur so bin ich ja überhaupt zum Sport, also Kettlebells und Yoga gekommen. Ich bleibe irgendwie selten bei dem gleichen Trott - ich brauche manchmal einfach was anderes.
Angeschlichen hat sich die Wanderidee über ein Buch. Schon lange stand auf meinem Wunschzettel das Buch "Wild" von Cheryl Strayed.
Kennt ihr vielleicht? Kommt (oder kam?) im Kino mit Reese Witherspoon in der Hauptrolle.
Jedenfalls ist es extrem kurz gesagt die (Reise-)Geschichte von Cheryl, wie sie den Pacific Crest Trail in den USA gewandert ist.
Der Pacific Crest Trail ist über ein Wanderweg der von der mexikanischen bis zur kanadischen Grenze durch die USA führt. Diese ganzen Trails durch die USA haben nochmal eine viel schlimmere Schnapsidee (oder nennen wir es Traum) in meinem Kopf entstehen lassen - aber das hebe ich mir doch lieber für später auf. (Filmtipp - Unbedingt "Mile, Mile&a Half" angucken. Die Landschaftbilder sind der Hammer)

Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, wie mich das zum Wandern verführt hat. Eigentlich ist das Buch kein Reisebericht. Es ist schwer zu sagen, aber in meinem Unterbewusstsein hat es wohl schon irgendwie gearbeitet.
Meine Eltern waren zu der Zeit gerade zur Kur und mein Hund übergangsweise bei mir.
Der Hund wollte natürlich auch ständig raus, was teilweise echt fies war z.B. wenn ich dafür extra früher aufstehen musste um vor der Arbeit noch eine Runde mit ihm zu drehen.
Abends war es aber auch manchmal echt schön. Ich habe nämlich eine ziemliche ruhige Strecke gefunden, ohne Lärm - nur Vogelgezwitscher und der Wind der über das Feld weht.
Hört sich romantisch an? War auch echt schön.
Natürlich gibt es beim Hundespaziergang auch mal Schattenseiten, zum Beispiel wenn man im strömenden Regen raus muss. Aber das ist eine ganz andere Geschichte ;)

Also die Idee war da und vor der Ausführung musste ich natürlich lesen. Ich bin nämlich TOTAL normal und muss immer alles (oder möglichst viel) über ein neues Thema lesen, bevor ich los lege.
Tausende Blogs durchforsten, Pinterest und Google aktivieren. Nicht zu vergessen Bücher bestellen...
Bei Amazon habe ich einfach mal blind dieses Buch bestellt, dass echt ein paar schöne Strecken enthält die aufeinander aufbauen.
Was Wanderblogs angeht, so habe ich nicht so viele gefunden die mir auf Anhieb gefallen. Bisher steht nur a-tasty-hike.de/ auf meiner "Dauerleseliste", was hauptsächlich daran liegt das die beiden Schreiberlinge fast direkt in meiner Nachbarschaft wohnen. Vielleicht habt ihr noch ein paar Wanderblog-Empfehlungen!?

Ihr seht, ich hab mal wieder ewig gebraucht meine fixe Idee umzusetzen und meine erste Wanderung zu starten. Aber ich habe den Schweinehund und die Bedenken überwunden, das ist doch was.



Das war also mal wieder ein kleiner Einblick in mein Hirn für euch ... hihi.
Vielleicht poste ich noch die Wanderberichte meiner Startversuche, wenn ihr möchtet.
Genug Fotomaterial habe ich allemal geschossen.
Geht ihr gerne wandern? Braucht ihr auch immer ewig für manche "Schnapsideen"? Habt ihr Buchempfehlen? Habt ihr das Buch von Cheryl Strayed auch gelesen?
Was möchtet ihr gerne zum Wanderthema von mir lesen (ich bin immer auf eure Ideen gespannt)?

Bis bald,

Mittwoch, 3. Juni 2015

Dies und Das


Hallo ihr Lieben!

Mensch - wie lang ich hier nicht mehr getippt habe!!! Eine halbe Ewigkeit und ich habe fast ein schlechtes Gewissen...
Eigentlich auch nur fast, weil ich nämlich ganz ehrlich keine Lust hatte :)
Vielleicht ist der Blog einfach nicht mehr so "Ich" oder ich weiß auch nicht. Ich habe den Grund noch nicht gefunden.
Wer weiß also, was ich noch damit anstelle. Still legen oder komplett umkrempeln?!
Irgendwie fällt mir aber auch keine "Sparte" ein, über die ich in Zukunft bloggen will...
Ich bin so "einfach alles mal probieren" ohne das ich mich in letzter Zeit besonders auf Sport oder gesundes Essen konzentriert hätte.

Vielleicht macht der Druck als "Healthy Living" Blogger immer alles richtig zu machen keinen Spaß mehr. 
Was will ich machen? Worüber will ich schreiben? Will ich eigentlich überhaupt noch schreiben?
Wenn ich das doch nur klar beantworten könnte!
Möglicherweise kommt mir noch eine Erleuchtung - oder eben nicht.

Aber ich kann euch trotzdem versichern, dass ich euch nicht vergessen habe.
Und ich schwinge mich auch immer noch viel auf die Yogamatte, und hab immer noch nicht meine Liebe zu den Kettlebells wiederentdeckt.
Ich koche immer noch gerne, aber eben einfach worauf ich Lust habe - egal ob gesund oder nicht.
Abnehmen? Sollte ich, habe ich aber irgendwie gerade keine Lust zu.
Mal irgendein neues Gericht online entdeckt oder im Biomarkt gefunden und ausprobiert; und mal einfach nur eine große Portion Peanutbuttercup Eis von Ben&Jerrys gefuttert.
Schließlich muss ich ja höchstens mir selber Rechenschaft ablegen.

Einfach mal ein Buch lesen (nämlich "Wild" von Cheryl Strayed) und spontan entscheiden was neues zu probieren. Einfach mal alleine (mit Hund) wandern gehen.
Die Ruhe in der Natur genießen und vielleicht ein oder zwei Fotos knipsen. Die nächste Tour ist theoretisch sogar schon ausgesucht, obwohl die Zweifel ob ichs packe auch da sind.
Bin ich denn noch sportlich genug für sowas? 
Und dann trotz Selbstzweifel einfach raus gehen und trotzdem machen.

Zur Zeit ist alles los und doch nichts zum bloggen. Schreibideen? Fehlanzeige?
Manchmal kommen Ideen und dann fehlt wieder die Zeit.
Irgendwas ist immer - man kennt das!

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich bin noch da auch ohne Blogtipperei!
Und vielleicht komme ich auch mal wieder dazu ;)


Anni x


Samstag, 18. April 2015

Leckere Schoko-Kokosriegel (Bounty)

Hallo ihr Lieben,

Überraschung!!! Ich lebe noch und bin auch noch nicht von der Bildfläche verschwunden.
Leider war in letzter Zeit irgendwie alles zu viel und ich wollte mir die Zeit zum bloggen nicht auch noch rausnehmen.
Aber jetzt ist endlich Frühling und Sonnenschein, der perfekte Zeitpunkt um einen neuen Start zu wagen.
Ich finde nach dem Winter ist es jedes Mal wieder eine Überraschung, wie toll der Frühling ist. Die wärmere Luft, das Vogelzwitschern, die ersten Blumen ... hach
Ich habe auch schon meinen Balkon bepflanzt und meine Kräuterkollektion erweitert. Wenn mir früher mal jemand erzählt hätte, dass mir sowas Spaß machen würde... Jetzt aber zum eigentlichen Programmpunkt für heute.

Rezepte für selbstgemachte Bountyriegel gibt es ja in Maßen und da kann ich mich doch auch einfach einreihen, oder nicht?




Ich bin eigentlich nicht so der schokoladige Typ, sondern könnte mich eher an salzigen Snacks dick und rund fressen. In Kombination mit Kokos sieht das allerdings schon ganz anders aus.
Am liebsten würde ich meine Riegel direkt sofort verputzen.




 Für die Riegel braucht ihr:

1 Cup Kokosöl
200 gr Kokosraspeln
1/4 Cup Honig
300 gr dunkle Schokolade

1. In einem kleinen Topf das Kokosöl warm werden lassen, damit es flüssig wird.
2. Honig und Kokosraspeln untermischen und gut verrühren
3. Eine flache Auflaufform mit Backpapier auslegen und dann die Kokosmasse flach verteilen
4. Im Kühlschrank oder Tiefkühlfach hart werden lassen
5. Schokolade schmelzen und über die  Kokosmaße gießen
6. Nochmal im Kühlschrank aushärten lassen und dann in Riegel schneiden.

Am besten schmecken die Riegel (meiner Meinung nach) direkt aus dem Kühlschrank !
Ein supereinfaches und schnelles Rezept. Schmeckt mindestens so gut wie das Original.
Ich hoffe, ihr probiert es auch mal!!

Für den Post heute habe ich mich sogar mal etwas mit der DSLR in Foodphotografie versucht. Ich glaube, da muss ich auch noch einiges üben :)
Aber irgendwo muss man ja anfangen, nicht wahr?
Kann nur besser werden.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende mit viel Sonnenschein !!

 

Montag, 9. März 2015

Herz über Kopf

Hallo ihr Lieben,

Ich habe euch hier bereits schon mal über meine neue Liebe zum Kopfstand erzählt. Meine offizielle FeetUp Testphase ist nun schon am Ende und jetzt möchte ich euch doch nochmal etwas "überzeugen" auch Herz über Kopf zu stellen.
Ob ihr nun tatsächlich so ein tolles Hilfsmittel nutzt (was ich euch mit voller Überzeugung ans Herz lege) oder doch ganz klassisch in den Kopfstand kommt, solche Umkehrhaltungen haben viele Vorteile.
Natürlich gelten hier nicht nur Hand/Kopfstand, z.B gelten auch Downward Dog oder Schulterstand ;) 




1. Die Rumpfmuskulatur wird gekräftigt
Man braucht wirklich einiges an Kraft auf kopfüber die Balance zu halten und überhaupt erstmal die Beine gerade oben zu halten. Ich habe aber auch gemerkt, dass zumindest mit dem FeetUp ganz fix Verbesserungen zu spüren sind.

2. Stimuliert Lymphsystem ,Kreislauf und mehr
Wer Herz über Kopf bringt, der bringt auch sämtlich Systeme im Körper im Schwung. Das Lymphsystem wird angeregt, der Blutfluss fließt (klar) quasi andersrum - also eher Richtung Kopf/Herz statt immer in die Füße zu pumpen. Die Verdauung wird auch kräftig angekurbelt
Außerdem hilft es bei geschwollenen Füßen, denn auch hier gehts wieder andersrum ;)

3. Mehr Blut Richtung Kopf
Hört sich komisch an - ist aber gut. "Frisches" Blut zu den Augen, ins Hirn tut uns nämlich echt gut.
Angeblich sollen auch so die Haare kräftig wachsen und sogar graue Haare weniger werden (ob das wohl wirklich stimmt?)

4. Absoluter Stresskiller = Gute-Laune Garant
Kopfstand und jegliche Überkopfübungen verlangen einiges an Konzentration. Dieser "Blick nach innen" ist manchmal einfach nötig. Achten wir doch den ganzen Tag auf mehr andere  anstatt auch mal uns was gutes zu tun. Das langsame, ruhige Atmen tut natürlich auch sein übriges.

5. Mehr Selbstbewusstsein
Last but not least - Wenn ihr eure Ängste überwunden habt, was soll euch da denn noch im Weg stehen?



Wie bereits erwähnt, werde ICH meinen FeetUp auf jeden Fall behalten. Für mich gibts es nämlich (fast) nichts besseres mehr, als nach einem doofen Tag alles auf den Kopf zu stellen.
Danach habe ich definitiv ein Lächeln im Gesicht.

Ich könnte euch wirklich bis in alle Ewigkeit vorschwärmen wie toll es ist. Und was mich noch mehr anspricht ist, dass der FeetUp quasi ganz in meiner Nähe erfunden wurde.
Ein bisschen Heimatliebe muss schließlich auch dabei sein. Vielleicht sollte ich auch mal Pfronten vorbei schauen, oder doch ganz normal bleiben und mal auf einer Messe beim FeetUp-Stand vorbei schauen ;)

Na, hab ich euch auch überzeugt?

Sonntag, 8. März 2015

Wundertee für Frauen

Hallo ihr Lieben,

Auch wenn ich etwas spät dran bin heute möchte ich dennoch etwas passend zum Frauentag schreiben.
Mein Post zur einer Alternative zu Binden & Co. ist mein meistgeklickter Beitrag und zeigt mir doch, dass wir Mädels doch nach "Hilfen" für die rote Woche suchen.

Ich bin leider manchmal ein ziemliches PMS-Monster und habe auch gerne mal an den ersten Tagen mit fiesen Krämpfen zu kämpfen (hach, es reimt sich). Allerdings bin ich aber auch jemand, der es hast Tabletten zu nehmen.
Diese ganze Chemie kann auf Dauer einfach nicht gut sein, finde ich.

Jedenfalls versuche ich mich immer ohne Tabletten über Wasser zu halten. Mit Wärmflasche auf dem Bauch und Ingwertee (der auch schmerzlinderend wirkt) und möchte am liebsten nur leidend auf dem Sofa liegen...
Ihr kennt das vielleicht so oder so ähnlich auch.
Vermutlich könnten wir Mädels Bücher darüber schreiben. Und doch sind wir ja stark und managen unseren Alltag, während die Männer ja gerne mal bei tödlichen Männerschnupfen flach liegen (aber das ist eine ganz andere Geschichte).

Jetzt habe ich aber endlich was neues entdeckt. Ein tolles "Frauenkraut", ein wahrer Alleskönner eigentlich!


Schon davon gehört? Himberrblättertee ist mein neuer Liebling im Teeregal.
Er enthält viele gute Sachen, unteranderem Magnesium, Eisen, Vitamins A, B, C, D, E und noch mehr. Dank dessen ist er natürlich extrem gut für uns ;)

Himbeerblätter sind eigentlich schon lange als "Frauenkräuter" bekannt. So wurden sie zum Beispiel auch mal bei Unfruchtbarkeit verwendet, gegen Morgenübelkeit in der Schwangerschaft oder um die Wehen zu erleichtern.

Aber für mich der wichtigste Aspekt ist das er hormonausgleichend wirkt und PMS-Symptome lindert. Er wirkt quasi Wunder gegen Unterleibsschmerzen!!

Ich trinke gerne ein, zwei Tage vor der roten Woche und dann eben nach Bedarf. Gerne auch mal eine Kanne, denn er schmeckt auch lecker ;)


Was ist euer Geheimtipp gegen PMS und Unterleibsschmerzen? Habt ihr Himbeerblättertee schon mal probiert, oder kennt ihr ein anderes gutes Kraut?

 

Mittwoch, 4. März 2015

Instagram gibt Yogamotivation und -inspiration

Hallo ihr Lieben,

Ich bin ja immer am grübeln, was ich schönes für euch schreiben könnte. Manchmal kommen sofort Ideen und manchmal habe ich einfach die reinste Flaute.
Dabei ist manches eigentlich so naheliegend, dass ich mich schon fast nicht mehr traue es aufzuschreiben.

(Ja, ich habe mich gerade auch gefragt was ich eigentlich sagen will mit dieser Einleitung...hihi.)

Was soll ich auch lang herum reden? Schließlich habe einen Blog, deswegen ist es eigentlich schon sofort klar das ich jegliche Social Media liebe.
Über meinen Blog habe ich schon soviele liebe Menschen kennengelernt und manche sogar schon getroffen. Eure Kommentare und Meinungen zu lesen ist einfach immer toll...

Mein neueste Liebe ist allerdings Instagram! Ich nutze es schon fast seit Beginn meines Blogs, glaube ich. Hier und da mal Fotos mit der Welt teilen, ein paar Bloggern und Promis folgen - ihr kennt das!

Allerdings habe ich erst dank meiner Yogachallenge seit Anfang des Jahres gemerkt wie toll Instagram wirklich ist!
Ich liebe es über Hashtags nach anderen Yogis zu schauen. Es gibt ja soviele "professionelle" Yogis, die ihre Bilder in den tollsten Regionen schießen und dabei die krassesten Verknotungen zeigen.

Natürlich bin ich da so ein klitzekleinesbisschen neidisch, aber schließlich ist der Weg das Ziel. Ich habe schließlich erst angefangen mehr Yoga zu machen.

Aber was ich eigentlich noch besser finde als die ganzen Profis, sind die "Normalos" wie du und ich.
Yogis, die auch zuhause vor dem Sofa ihre Matte ausrollen oder Yogis, die vielleicht nicht die sonst übliche gertenschlanke Figur haben.
So deutlich zu sehen, dass auch andere sich zeigen trotz das sie vielleicht auch nicht perfekt sind - ich glaube, dass macht für mich den Reiz aus. Die Motivation und den Mut mich auch zu zeigen, mit vielleicht ein paar Speckröllchen zuviel und mit Positionen die vielleicht "anfängermäßig" sind.

Und vorallem ist alles so extrem positiv. Ob das nun nur an den Yogis liegt oder einfach Glück ist..
Bisher hatte ich noch keinen einzigen blöden Kommentar, sondern eher mal einen guten Tipp.
Genau das was ich brauche, weil ich doch nur alleine übe.
Ein bisschen Gemeinschaftsgefühl alleine im Wohnzimmer!

Ich liebe Instagram und die vielen tollen Yogis dort. Es macht einfach süchtig!