Donnerstag, 22. Januar 2015

Bin ich genug?

 Hallo ihr Lieben,

nach der Postflut von letzter Woche war ich diese Woche bisher etwas ruhig.
Irgendwie hab ich die letztens Tage mal wieder ein Tief.

Kennt ihr das? Manchmal ist einfach alles toll, man findet sich und seinen Körper toll...
Und dann ZACK! Ein totales Loch...

Ohne Grund, oder bekloppten Gründen... Ich weiß auch nicht. Die falsche Leggings angezogen, die den Po zu fett aussehen lässt oder so.
Immer und überall bekommt man förmlich eingeprügelt, das man sich toll finden soll und akzeptieren soll. Ich selber habe das hier ja bestimmt auch schon oft gesagt.
Leider kann ich manchmal meinem eigenen Rat nicht folgen. Da guck ich in den Spiegel und denke nur "Ach alles scheiße!".

Da strampele ich mich so ab mit Sport und irgendwie bringt alles nix. Im Hinterkopf ist mir natürlich klar, dass das nicht ganz so stimmt.
Vielleicht nehme ich nicht ab, aber immerhin bin ich ziemlich stark.
Aber wie der Mensch so ist - man will alles auf einmal und zwar sofort.

Jeden Tag die Motivation und Kraft zu finden ist kein Zuckerschlecken. Man fragt sich, ob man genügt für die Ansprüche.
Für die eigenen und die der anderen... Warum macht man sich eigentlich immer so einen Kopf?

Manchmal ist eben alles ein Arschloch. Ich werde mich jetzt etwas auf meinem Sofa vergraben und ausruhen. Gute Musik an, vielleicht ein gutes Buch...
Und irgendwie kraxele ich dann auch wieder aus meinem Stimmungsloch raus und kann wieder das Positive sehen.
Ich weiß schließlich, dass die ganzen negativen Gedanken auch nur Quatsch sind.
Man ist sich eben doch selbst der größte Feind und Kritiker.




Freitag, 16. Januar 2015

Meine Gedanken zur Bloggerkultur


Hallo ihr Lieben,

Ich habe jetzt eigentlich eine Weile überlegt, ob ich tatsächlich tippen soll. Und dachte ich mir, scheiß drauf - ich kann schließlich bloggen was ich will!


Ich habe letztens Tweets gelesen, die mich etwas ins Grübeln gebracht haben.



Jedenfalls hat das bei mir total geklingelt. Genau die gleichen Gefühle hatte und habe ich (wenn auch eher unbewusst) übers Bloggen.
Rückblickend ist das auch der Grund warum ich so lange keine Lust hatte zu bloggen.
Irgendwie fühlte sich das, was ich selber getippt habe als "nicht genug" an.

Zumindest ist es so bei vielen Blogs die ich selber lese. Anfangs tippt jeder noch tagebuchmäßig über die persönlichen Erfahrungen und was so abgeht im Leben.
Je länger der Blog existiert, desto mehr wandeln sich die Blogs tatsächlich eher zu Infoseiten.
Natürlich ist auch klar, dass wir uns alle weiterentwickeln und mehr lernen. Das neue Wissen will man dann logischerweise auch teilen!

Allerdings bestehen die Blogs irgendwann nur noch aus " 5 Tipps zu XYZ" und ähnliche Beiträge. Die Persönlichkeit geht da irgendwie verloren.
Jetzt versteht mich nicht falsch, ich lese sowas auch gerne und informiere mich. Aber wenn die Person in den Hintergrund tritt, dann fehlt mir etwas das mich wirklich anspricht.
Ich lese gerne über die Erfahrung anderer Leute beim Abnehmen, Sport, etc. Damit kann man sich ja teilweise auch identifizieren oder nachvollziehen.
Vielleicht hat man die gleichen Probleme und kann sich gegenseitig motivieren.

Der Zwang perfekt zu sein in der Bloggerwelt wird irgendwie immer stärker. Es ist ja förmlich ein Kampf um immer mehr Leser.
Ich will hier eigentlich nichts verurteilen, jeder muss seinen Weg finden und gehen.

Ich finde nur, dass es echt demotivierend sein kann. Wir stellen uns schließlich alle öffentlich dar und natürlich wollen wir alle gelesen werden.
Ich weiß nicht genau wie ich es ausdrücken soll...
Vormutlich bin ich einfach etwas traurig, weil die Gründe zum Bloggen einfach langsam anders werden.
Vielleicht auch weil mehr die Wünsche enstehen vom Bloggen zu leben?
Oder sind wir auch alle solche Einzelkämpfer und wollen uns gegenseitig ausstechen?

Wenn wir Blogger vielleicht alle mehr zusammen halten würden...
Ich weiß auch nicht. Ich werde jetzt schon langsam wirr...

Ich will Bloggen was ich will, und mir ist meine Reichweite nicht so wichtig. Das hier ist mein elektronisches "Tagebuch", hier lade ich meinen Frust ab oder meine Freude. Finde Motivation oder teile Dinge, die ich gefunden habe und hoffe jemand anders kann auch davon profitieren.
Ich hoffe irgendjemand liest mit und kriegt vielleicht ein bisschen Motivation ab. Oder denkt sich "hey, genauso geht es mir auch". Oder ich bringe auch mal jemand zum schmunzeln...
Dann bin ich schon zufrieden. Mehr will ich eigentlich nicht.



Wie geht es euch als Blogger und als Blogleser? Spürt ihr Veränderungen?
Meint ihr ich liege komplett falsch? Würdet ihr euch was anderes wünschen?
Lasst mal eure Meinung hören :) Ich bin gespannt!!

Ich hoffe, es fühlt sich jetzt niemand verletzt von diesem Beitrag. Jeder muss seine Nische finden und ich will das nicht verurteilen :) Ich hoffe, ihr versteht was ich sagen will.



Donnerstag, 15. Januar 2015

Muskeln und ein langes Leben (Podcastempfehlung)

Hallo ihr Lieben,

Wie ich auf Instagram mal erwähnt habe, ich habe zur Zeit eine neue Podcast-Liebe. Fast jeden Abend höre ich mir eine neue Episode bei Youtube an.



Die Rede ist von http://www.barbellshrugged.com/ . Die drei Freunde Doug, Mike und Chris bringen immer mittwochs einen neuen Podcast über Sport, Gewichtheben und alles drumrum. Natürlich geh es auch viel um Crossfit.
Aber auch ohne Interesse in Crossfit zu haben, gibt es immer was gutes zu lernen.

Besonders die aktuelle Folge dieser Woche fand ich super interessant.


Es ist natürlich auf englisch, wer das also nicht kann verpasst eindeutig was ;)

Was mich besonderes fasziniert hat, ist der Zusammenhang zwischen Muskeln und einem langen Leben. Ich weiß nicht ob das für euch was neues ist, aber mir war es was ganz neues.

Man kann diesen Punkten (ungefähr) messen, wie lang jemand leben wird. (Natürlich nur in Theorie, man weiß ja nie was passiert):
1. V02max
2. Kraft in den Beinen
3. Muskelmasse

Damit hängt zum Beispiel auch folgendes zusammen:
Probleme entstehen aber u.U. nicht vom Herz, sondern weil Muskelmasse fehlt um eine Bewegung effizient auszuführen und dadurch pumpt das Herz schneller.
Praktisches Beispiel: Im Alter fehlt Muskelkaft (da je älter man wird, ja langsam alles abgebaut wird quasi) und dadurch wird z.b. Treppen steigen schwer und man muss schneller atmen. Der Arzt denkt eher nur an das "Atemnot"-Problem, obwohl Ursache was anderes ist. Nämlich die fehlende Muskelkraft...
Ältere Menschen gehen auch eher ins Altersheim, weil sie sich nicht mehr selbstständig versorgen können. Was ja nicht unbedingt heißt das sie krank sind (was ja auch sein kann, logisch), sondern weil ihnen die körperliche Mobilität fehlt.

Also bedeutet das wohl: Starke Muskeln im Alter = Länger die Möglichkeit ohne Einschränkungen unterwegs zu sein.

Das ist jetzt natürlich nur meine ungefähre Wiedergabe der Gespräche im Podcast. Ich kann euch hier schließlich nicht alles übersetzen und bin ja auch kein Doktor um alles perfekt zu erklären - also sorry, wenn ich es nicht 100% getroffen habe :)

Ich bin, wie ihr merkt echt noch geflasht! Das war natürlich nicht das einzige Thema in der Episode, also hört unbedingt rein.
Und falls ihr kein Englisch könnt, solltet ihr es jetzt unbedingt lernen damit ihr auch reinhören könnt ;)
Ich hab jetzt echt Blut geleckt und suche jetzt nach Lektüre zu dem Thema. Der Körper ist schon verdammt faszinierend!!
Und ehrlich gesagt - tippe ich gerade nur, weil ich hoffe das ein mir ein paar Bücher dazu empfehlen könnt!! ;)

Kennt ihr den Podcast schon? Was hört ihr gerne für Podcasts?
Kennt ihr vielleicht spezielle Lektüre zu dem Thema und könnt mir ein gutes Buch empfehlen?
Welche augenöffnende Infos habt ihr schon gelesen oder gehört, die euch absolut unbekannt waren?


Dienstag, 13. Januar 2015

Bodyrock und ich #hach


Hallo ihr Lieben,

Ich muss euch jetzt unbedingt was erzählen... Hab noch nicht mal mein Abendessen gemacht, sonder direkt Sport - bloggen ;)
Ihr denkt wahrscheinlich gleich "Was geht eigentlich bei dir schief, Anni?"

Ja ihr habt ja recht. Aber mir ist eben einfach beim Sport was eingefallen und wie ich so bin muss ich das sofort teilen.
Also hab ich ja eigentlich schon - zumindest bildtechnisch bei Instagram!

Also *trommelwirbel*  - mein Workout heute ist das erste Bodyrock Workout das ich damals gemacht habe. Ewig her in 2011 habe ich sogar kurz hier darüber gebloggt.
Der Beginn einer Lovestory.
Ich kann mich noch erinnern als wäre es gestern gewesen. Meine "Fitnesskarierre" stand ganz am Anfang und ich guckte immer ganz neidisch bei Youtube Videos dieser superfitten Frau. Dachte ich würde niemals schaffen, was sie macht. Niemals diese Workouts durchhalten oder probieren.

Keine Ahnung was mich dann geritten hat es doch mal zu probieren.
Ich weiß noch genau, wie ich im elterlichen Wohnzimmer stand und mich verflucht habe, weil ich keine Luft mehr bekam. Wie anstrengend das war...

Und doch ist da eine Art (Hass-)Liebe draus geworden. Egal was ich zwischendurch auch mal gemacht habe. Zu meinen alten Bodyrock-Workouts komme ich immer wieder zurück.
(Nicht zu den neuen mit dieser schlimm-operierten Lisa-Marie).

Ich weiß nicht, warum. Vermutlich bin ich innerlich eine kleine Masochistin, dass ich mich täglich (oder fast täglich) zum äußersten treibe.
Vielleicht ist es auch das gute Gefühl danach oder auch einfach weil es viel schneller vorbei ist als eine Session im Fitnessstudio.
Wer weiß...

Bodyrock und ich - wir gehören einfach zusammen ;)

Das musste ich jetzt einfach mal gesagt haben. Ich weiß nicht warum mir das so wichtig ist oder es mich so freut. Einfach ein bisschen sportliche Nostalgie heute Abend.
Darauf hebe ich jetzt meinen Proteinshake *Prost*




Samstag, 10. Januar 2015

Sport im Januar


Hallo ihr Lieben,

Nach einem Infopost muss ich doch jetzt erstmal wieder bloggen wie mir der Schnabel gewachsen ist ;)
Ich poste zur Zeit eigentlich immer auf Instagram meine täglichen Workouts, was eigentlich hauptsächlich eine Überwachung für mich ist. Ähnlich wie meinem Kalenderzettelchen am Kühlschrank, über den ich hier berichtet hatte.

Ich hatte mal irgendwo gelesen, dass man täglich alles fotografieren (und posten soll) was man so isst. Quasi um sich selber zu kontrollieren und zu dokumentieren.
Allerdings esse ich sowieso viel zu viel, also brauch ich da gar kein Fass aufmachen.
Für den Sport ist es aber eigentlich ganz gut, auch wenn mir bestimmt niemand auf die Finger haut falls ich mal keinen Sport gemacht habe.

Eigentlich eher im Gegenteil, ich hab sogar ab und an mal Feedback wie fleißig ich wäre. Ehrlich gesagt bringt mich das immer zum schmunzeln, denn ich sehe mich absolut nicht als fleißig. "Faultier "ist eigentlich nenne ich mich eigentlich selbst immer.
Das bringt mich auch fast zum Grübeln, sehe ich mich falsch oder sehen mich andere falsch?
Ist das sowas wie der Schlankheitswahn, bei dem sich Frauen als zu dick ansehen obwohl sie Topkörper haben?

Aber ich will nicht meckern, ich freue mich natürlich immer über jegliches Feedback sei nun hier auf dem Blog oder auf Instagram!!

Zugegebenermaßen bin ich diesen Monat aber wirklich fleißig. Neben meinen "normalen" Workouts ala Bodyrock und/oder mit Ketllebell mache ich auch jeden Tag Yoga.
Zum Start des neuen Jahres gab es nämlich mal wieder eine #30daysofYoga Challenge. Das Introvideo von YogawithAdriene seht ihr hier:


Da könnt ihr sogar immernoch einsteigen, die Videos sind nämlich weiterhin auf ihrem Channel.

Jedenfalls ist das manchmal gar nicht so leicht, zumindest jetzt wo der Arbeitsalltag wieder aufholt.
Ich mache nämlich immer direkt nach Feierabend Sport. Direkt nach Hause und ab in die Sportklamotte, sonst wird es nix mehr.
Wenn dann ein fieses Workout von einem fiesen Yogavideo gefolgt wird, ist das schon ganz schön happig!

Aber ich würde lügen, wenn ich sagen würde es macht mir keinen Spaß. Und vermutlich bin ich immer noch schneller als andere Leute die im Fitnessstudio trainieren bzw. dann auch noch die Anfahrtswege dazu haben.
Ich mag lange Sport machen nicht! Da finde ich einfach keine Motivation.
Aber wenn ich weiß, dass mein Workout nach 12 Minuten (wenn auch 12 Minuten der Hölle) vorbei ist dann kann ich mich auch viel eher aufraffen.
Da ist aber wahrscheinlich jeder verschieden.

Das wars jetzt erstmal von mir. Ich werde mich jetzt mal mit meinem Foto Setup beschäftigen, damit ich euch mal den Wunsch nach einem Workout erfüllen kann. Drückt mir die Daumen, dass ich es hinkriege!

Dienstag, 6. Januar 2015

Meine Startinfos fürs Kettlebelltraining

 Hallo ihr Lieben,

Mir werden relativ oft Fragen gestellt bezüglich dem Training mit Kettlebells. Natürlich bin ich kein Experte oder Trainer, aber ich habe einfach beschlossen mal einen gesammelten Post mit allen Infos zu machen die mir einfallen. Ich berichte nur über meine eigenen Erfahrungen und das Wissen was ich im Laufe der Zeit gesammelt habe. Meine Begeisterung könnt ihr z.B. in diesem Post bestimmt ganz gut rauslesen ;)
Im Zweifelsfall sprecht immer mit den Trainern eures Vertrauens oder sowieso mit Onkel Doktor, bevor ihr etwas neues startet.
Ich habe jetzt einfach mal die drei Fragen ausführlich beantwortet, die mich hauptsächlich erreichen. Wenn ihr noch mehr haben solltet - immer her damit!! :)
Wichtiger Nachtrag: Was ich natürlich vergessen habe zu erwähnen, aber total wichtig ist. JEDER kann mit einer Kettlebell trainieren, solang ihr nicht wirklich Einschränkungen habt oder euch der Arzt eine Sportverbot ausspricht. Natürlich muss man sich vorsichtig rantasten, wie immer wenn man ein neues Training beginnt. Aber man sollte sich definitiv NICHT von den Gewicht oder Übungen abschrecken lassen!!! Bloß weil Kettlebells nicht so bekannt sind wie z.b. Langhanteln, sind sie noch lange nicht schlecht ;) Immer neugierig bleiben beim Sport!

Ich habe natürlich auch zur Kenntnis genommen, dass vielleicht der ein oder andere gerne mal ein Workout von mir sehen möchte. Das ist einer meiner Vorsätze für 2015 euch diesen Wunsch zu erfüllen.
Ich werde noch an der Umsetzung des Fotoschiessens alleine arbeiten, oder vielleicht muss ich mir doch noch einen Assistenten engagieren ;)



Wie wähle ich die richtige Kettlebell aus?

Grundsätzlich gilt (wie immer) probieren geht über studieren. Wenn ihr allerdings so ein Onlineshopper seid wie ich. Die Richtwerte für das Startgewicht:
  •  für Frauen sind 8kg und 
  • für Männern 12kg.
Außerdem gibt es auch verschiedene "Bauweise". Also etwa Kettlebells mit Vinylüberzug (wie diese von Reebok) , klassische Gusskettlebells die im RKC-Bereich verwendet werden (z.b. diese von Dragon Door) oder sogenannte Wettkampfkettlebells (z.b. diese von Lex Quinta).
Die Unterschiede wirken sich natürlich vorallem auch preislich aus.

Ich besitze eine Kettlebell von Reebok und eine von Dragon Door. Der Unterschied ist enorm. Die billigere Reebokvariante ist lang nicht so toll verarbeitet wie die Stahlgusskettlebell von Dragon Door. Der Griff bei Reebok ist nicht ganz 100% glatt und das merkt man nach einer Weile definitiv an den Händen.
Außerdem ist die Reebok Kettlebell auch eher was für kleinere Hände.
Während meinem Seminar bei TRIAS Athletik konnte ich auch mal die Wettkampf-KBs ausprobieren. Die sind nochmal anders in der Handhabe. Diese sind, im Gegensatz zu den anderen immer gleich groß egal wieviel sie wiegen. Nur durch die Farbgebung kann man sie unterscheiden.
Ich denke hier muss sich jeder selbst entscheiden was einem am besten liegt und natürlich auch was der Geldbeutel hergibt.

Wie starte ich mit dem Training?

 Ich habe mein Training gestartet ohne vorher ein Seminar besucht zu haben oder überhaupt jemals eine Kettlebell in der Hand gehalten zu haben. Ich habe einfach eines Tages beschlossen, dass ich etwas Abwechslung möchte und habe mir eine KB bestellt.
Heutzutage findet man ja wirklich ALLES online. Über Youtube Videos habe ich die Techniken gelernt und sogar ein Buch habe ich dazu gelesen.
Wenn man bereits sportlich aktiv ist/war und (wie immer) nicht fahrlässig ist, dann sollte man auch das Training mit den KBs meistern.

Die "Grundübung" schlechthin ist der Kettlebell Swing. Einfach mal bei Youtube suchen und ein paar Videos anschauen. Selbst wenn man nur diese eine Übung macht, trainiert man eigentlich schon so gut wie alle Muskeln (insbesondere Körperrückseite d.h. Po, Rücken,...).
Ein Tabata Workout (also 4 Minuten HIIT) mit Kettlebell Swing ist schon ganz schön hart.

Wie bereits oben erwähnt, habe ich dann doch noch ein Seminar bei TRIAS Athletik besucht. Zwar erst nach einigen Monaten selbstständigem Training zuhause, aber man lernt nie aus. Besonders bei den (zumindest für mich komplexeren) Übungen wie Snatch und Clean hat es mir extrem geholfen.
Mit einem Trainer kann man eben doch kleine Fehler ausmerzen oder eine bessere Technik lernen.
Zuhause hat man halt doch niemand der einen kontroliert und auf falsche Bewegungsmuster hinweist.

Wo finde ich Informationen?

Wie bereits erwähnt und allseits bekannt, bietet sich online eine Vielzahl von Information zum Training. Bei Youtube findet ihr Videos, wenn ihr wie ich besser vom zuschauen lernt.
Schaut z.B. mal bei "meinem" Trainer des Vertrauens auf den Youtubekanal: TRIAS Athletik.
Ich habe außerdem noch das Buch von Pavel Tsatsouline, welches mir sehr viel geholfen hat im Anfang und auch ein bisschen mehr Hintergrundwissen bietet.
Ich habe außerdem mitbekommen, dass Dr. Till Sukopp ein gutes Buch haben soll und ein guter Trainer ist. Ich selbst habe allerdings sein Buch (noch) nicht gelesen. Ein Interview mit ihm findet ihr außerdem bei Marathon-Fitness (inklusive noch mehr Infos zu Sport, Ernährung und auch Kettlebells).

Am besten schaut ihr mal, ob auch bei euch vor Ort ein Gym ist das Kettlebell Seminare anbietet. Auch viele Fitnesstudios bieten so etwas sicher bereits an. Achtet darauf das euer Trainer eine entsprechende Ausbildung z.B. von RKC Trainer hat.


Allgemeines zum Schluss

Ich weiß, ich nerve schon damit - aber bitte, achtet unbedingt darauf das ihr beim Training nicht übertreibt. Es ist mit Sicherheit nicht lustig, wenn auch mal eine schwere Kettlebell auf den Zeh fällt.
Hört auf euren Körper und wenn ihr Zweifel habt, wendet euch lieber an einen Profi!!

Beim Training werden außerdem stark eure Hände beansprucht. Die Männer wird das vielleicht weniger stören, aber wir Mädels achten ja auf sowas ;-)
Immer schön eincremen und wenn die Hände mal doll wehtun, lieber eine Pause einlegen. Blasen an den Händen sind echt mies und tun verdammt weh. Lieber vorher aufpassen.


Ich hoffe euch hat dieser Post gefallen und auch ein bisschen weitergeholfen.
Wenn ihr weitere Fragen beantwortet haben wollt, dann schreibt mir doch einen Kommentar und ich kann euch dann hoffentlich weiterhelfen.
Auch ohne Fragen freue ich mich natürlich IMMER über Kommentare von euch :) 

Bis bald,

Samstag, 3. Januar 2015

Hallo 2015!

Hallo ihr Lieben,

erstmal eine dicke Entschuldigung, dass ich mich (mal wieder) ewig nicht hier gemeldet habe. Und außerdem das es meinen vorherigen #BSBP14 so verwuschtelt hat. Blogger lässt mich einfach die Formatierungen nicht so anpassen, damit es wie ein schöner Text aussieht.
Bzw. sieht es in meiner Schreibansicht super aus, aber live total mistig.
Vielleicht hat jemand einen guten Tipp für mich? Oder vielleicht gibt es ein Schreibtool, dass dann direkt in Blogger hochlädt? Gibt es sowas???

Aber genug der Probleme erstmal, oder?
Ein neues Jahr ist mal wieder angebrochen und mal wieder eine neue Chance etwas besser zu machen.

Vielleicht das Jahr bei dem bei mir wieder der Knoten platzt und ich wieder meine Bloggerleidenschaft entdecke!? Wer weiß...
Eigentlich ist ja nur hier auf dem Blog eine Totenstille und alles hat schon Staub und Spinnweben angesetzt.
Auf Instagram bin ich eigentlich täglich aktiv und poste Bilder, mal vom Essen oder meine Workouts und eben irgendein Quatsch aus meinem Leben.

Ich weiß auch nicht woran meine Schreibblockade liegt oder eigentlich weiß ich es schon. Aber irgendwie weiß ich nicht so richtig was bzw. wie ich es ändern soll.
Dieses Erwachsensein ist doch manchmal echt ein Quark oder?
Dazu kommt natürlich auch einfach das ich nie so richtig weiß, was ich stattdessen machen sollte. Also  beruflich, nicht statt dem Erwachsensein ;)

Wenn man sich mit solchen Dingen beschäftigt, dann liest man allethalben "Machen Sie das was sie RICHTIG gut können! Tun Sie das was Ihnen am meisten Spaß bringt!" und so weiter und so fort...
Stimmt irgendwie, oder? Aber mir fällt einfach nichts richtiges ein, was ich daraus machen könnte oder überhaupt was ich gut kann.
Da bewundere ich immer wieder die Menschen, die ihre Leidenschaft leben und auch davon leben können.

Eigentlich sollte das hier kein deprimiertes Gejammer von mir werden, sondern ein freudiges Hallo an das neue Jahr!
Hat wohl nicht ganz geklappt. Musste aber auch mal raus. Bloggen hat doch einfach manchmal was therapeutisches, auch wenns vielleicht niemand liest.
Leider kann man natürlich auch nicht ALLES öffentlich machen. So reizvoll das manchmal auch wäre ;)

Hach, wer weiß was 2015 so im Petto hat. Vielleicht das Jahr in dem ich endlich im Lotto gewinne (dazu sollte ich allerdings erstmal spielen), oder einen Bestseller schreibe, oder nach Timbuktu auswandere. Ich lass mich einfach mal überraschen.
Ganz unvoreingenommen abwarten.

Auch mal abwarten, wie sich mein Blog hier entwickeln möchte oder ob ich die Schreibfeder an den Nagel hängen werde.

(Hoffentlich) bis bald,