Mittwoch, 16. April 2014

Tag 3: Schottische Highlands, Glens und Ruinen

 Hallo ihr Lieben,

Unser dritter Tag in Schottland fing relativ früh an. Um 6 sind wir schon raus um die erste Tour mit Rabbie's zu nehmen. Leider waren wir für die erste Tour Richtung Loch Ness & Co. etwas zu spät dran, aber dafür durften wir kurzfristig an der West Highlands Tour teilnehmen.
Wir hatten vorher nicht gebucht, durften aber trotzdem mit. Die Leute von Rabbie's waren wirklich supernett und alles war kein Problem.

Unsere Tourguides Steve und Paul waren auch sehr lustig und nett. Mit vielen Geschichten über die Historie von Schottland und einigen schottischen Liedern wurden wir den Tag über im Bus unterhalten. Das Wetter spielte zum Glück auch relativ gut mit... Kaum Regen und gegen Abend sogar etwas Sonne.
Für einen Tag in den Highlands war das echt pures Glück.

Unser erster Stopp war Doune Castle (sprich: dünn), dort wurde unteranderem Monty Pythons Ritter der Kokosnuss und auch die Pilotfolge von Game of Thrones gedreht. Es war aber wirklich nur ein relativ kurzer Foto-Stopp (und Toilettenpause), bevor es wieder weiterging.


Unser erster längerer Stopp war in Callender, dem sogennaten Tor zu den Highlands. Nur ein kleines Dörfchen in dem wir uns ein paar Erfrischungen und Snacks besorgen konnten.
Und vorallem die ersten Blicke in/auf die Highlands erhaschen konnten.


Ein weiterer Fotostopp wurde am Loch Lubnaig (sprich: Lubnick) eingelegt. Hier war das Wetter eher highlandtypisch frisch, aber gerade macht es meiner Meinung nach so reizvoll.





Außerdem haben wir beim der Ruine des Kilchurn Castle (sprich: Killurn) eine Pause eingelegt. Hier war es wirklich ein Glück, dass wir unsere Wanderschuhe anhatten. Der Weg ging eher etwas querfeldein durch die Matsche. Aber das war es definitiv wert.
Ich bin sicher, unsere Guides hatten auch für diese Ruine einge gute Geschichte auf Lager. Allerdings kann ich mich nach der ganzen Informationsflut mittlerweile nicht mehr daran erinnern.
Paul ist wirklich so ein begeisterter Schotte und hat uns vermutlich die ganze blutige Historie von vorn bis hinten erzählt. Mit genauen Datum und alles - unglaublich war der alles erzählen konnte...





Unterwegs haben wir natürlich auch noch einige der Glens und Lochs (es gibt übrigens gut 6.000 Lochs in Schottland, 13.00 wenn man die kleinen auch mitzählt) bewundern können. Vom Bus aus habe ich natürlich nicht alle festgehalten, sondern einfach so die Aussicht bewundert.

Der Campell-Hauptsitz Inveraray und Inverary Castle war unser Hauptziel des Tages. Dort konnte man das Schloss bewundern und/oder sich etwas in dem kleinen (!) Dorf herumtreiben.
Das Dörfchen liegt auch einem schönen Loch, allerdings habe ich auch hier mittlerweile den Namen verdusselt. Man kommt bei den vielen Lochs einfach nur durcheinander ;)







Nach zwei Stunden haben wir uns schon wieder auf den Rückweg gemacht. Viel konnte in so einem Dörfchen natürlich auch nicht machen. Es war aber genau zur rechten Zeit, denn kaum waren wir im Bus find es an zu regnen. Auf dem Bild oben sieht man, wie schnell sich das Wetter ändern kann.
Links bzw. an dem Ufer an dem ich stand, war es noch sonnig und trocken während es auf der anderen Seite schon regnete.

Ein weiterer Fotostopp war bei "Rest & be thankful" (also: Ruhe und sei dankbar). Diese Passage in den Berge ist so benannt, weil früher wohl mal Soldaten dort unterwegs waren und Strassen ausbauen mussten. Der hohe Punkt dort wurde so benannt, weil sie sich dort wohl erstmal ausruhen durften ;)

Der Blick muss auch damals sicher schon atemberaubend gewesen sein.



Die letzten Fotostopps waren am Loch Lomond (der im strahlenden Sonnenschein noch schöner ist) und natürlich das Stirling Castle.




 Entschuldigt die Bilderflut, aber ich habe wirklich nur die wenigsten rausgesucht um euch einen guten Eindruck zu geben.
Alles in allem hat sich diese Tour wirklich total gelohnt für einen super Einblick in die Highlands. Sicher hat auch unser Tourguide viel gutgemacht, durch seine vielen interessanten Geschichten.

Montag, 14. April 2014

Tag 2: Arthur's Seat, ein Hund und eine Lichtershow

 Hallo ihr Lieben,

Sonntag war unser erster richtiger Tag in Edinburgh und gefühlt auch der Tag, an dem wir am meisten gelaufen sind. Außerdem auch der Tag mit den meisten Fotos...

Dieses Mal führte uns der Weg über die North Bridge die Royal Mile hinunter. Hier haben wir schon einen ersten Blick auf Arthur's Seat erhascht... Unwissend das wir später dort hochsteigen würden.
 


Die Royal Mile ist natürlich gesäumt von hunderten von Pubs, Restaurant, kleien Läden und den obligatorischen Souvenirshops. Sogar einen kleinen Laden allein für Weihnachtsdeko gibt es dort.

Am Ender der Royal Mile steht Holyrood House, die Residenz der Queen in Schottland. Allerdings hält sie sich dort nur eine Woche im Jahr auf und angeblich soll es genau zu diesem Zeitpunkt IMMER regnen ;)



Wir mussten vor dem Scottish Parliament erstmal eine Pause einlegen. Ich kann übrigens absolut verstehen, warum die Schotten diesem Gebäude eher zwiegespalten gegenüber stehen. Mal abgesehen davon, dass der Bau sehr teuer war - es fügt sich absolut NICHT in die umliegende Gebäudestruktur ein. Ein modernes Gebäude zwischen all den historischen Bauten? No no !!

In unserem Wahn haben wir dann während unseres Päuschens beschlossen, den nahegelegenen Holyrood Park zu erkunden. Arthur's Seat haben wir dabei erstmal außen vorgelassen und sind stattdessen die Salisbury Craigs entlang. Diese sind nicht ganz so hoch, bieten aber auch schon einen atemberaubenden Blick über Edinburgh.
Der Ansteig ist ganz schön krass, und auch wenn es einen befestigten Weg rundum und hinauf zu Arthur's Seat gibt gehen doch viele Leute einfach querfeldein.





Auf den Fotos erkennt man es zwar nicht, aber das Wetter hatten zwischendrin schon mehrfach gewechselt von bewölkt zu sonnig und zurück. Außerdem zog dort oben ein sehr starker Wind, der letzendlich auch einen Regenschauer brachte. Daher haben wir uns auch wieder an den Abstieg gemacht. Nach einem weiteren Zwischen zum Cupcake-Schlemmen (bei Mimi's an der Royal Mile), haben wir den berühmten Greyfriars Bobby besucht.
Er und sein Herrchen sind auf dem Greyfriars Friedhof begraben und es werden auf dem Grab des Hundes immer Stöckchen und Blümchen niederlegt.
Bobby hat übrigens eine goldene Nase - auch wenn man die Figus eigentlich nicht anfassen soll, rubbeln die Touristen doch immer alle über das Schnäuzchen. Deswegen bekommt Bobby auch des öfteren eine neue Nase verpasst.




 Über den Grassmarket sind wir wieder zurück in die Princess Street Gardens gelangt.



Und nach diesem Marsch brauchten wir erstmal eine Pause im Hotel um unsere Reserven wieder etwas aufzuladen.

Doch der Tag war noch nicht vorbei und wir sind noch zum St. Andrews Square getrabt um die Lichtshow zu bewundern, die noch bis Ende April dort installiert ist.
Leider habe ich am meine Kamerastativ nicht mitgenommen, so dass die meisten Fotos eher etwas mies geworden sind ;)





Als nächstes sollte für uns endlich ein Trip in die schottischen Highlands anstehen. Der Bericht dafür folgt noch :)


Samstag, 12. April 2014

Tag 1: Edinburgh entdecken

 Hallo ihr Lieben,

Ich bin nun (leider) schon wieder zurück aus Edinburgh. Die Zeit ist so schnell verflogen.
Wie versprochen, möchte ich natürlich meinen Urlaub auch mit euch teilen. Insbesondere natürlich einige Fotos... Insgesamt habe ich über 1.000 Bilder gemacht...
Aufgrund der vielen Fotos gibt es für jeden Tag einen extra Beitrag - ansonsten werdet ihr wirklich nur von der Bilderflut erschlagen :)

Am Samstag sind wir in München mit easyjet nach Edinburgh gestartet. Ich bin eigentlich kein Fan von fliegen, wenn man dann natürlich noch so wenig Platz im Flugzeug hat. Naja...
Der Flug war übrigens auch komplett ausgebucht, damit hätte ich gar nicht gerechnet.
Abgesehen von der Landung in Edinburgh (die extremst holprig war), war der Flug eigentlich relativ angenehm.

Am Edinburgh Airport startet auch eine extra Buslinie "Airlink", die einen fix in die City bringt. Mit diesem Bus sind wir also zum Hotel. Das Edinburgh Castle hat uns als erstes in der City begrüßt.




Genächtigt haben wir im "The Roxburghe Crowne Plaza" am Charlotte Square in New Town..
Das Hotel kann ich wirklich vollends empfehlen, der Service war sehr gut, das Zimmer schön und das Früstück war auch top :)
Ein nobles Hotel in guter Lage bei der Princess Street. In Edinburgh ist sowieso alles leicht zu erlaufen.



Die Princess Street Gardens waren natürlich auch unser erster Anlaufpunkt. Es ist wirklich ein schönes grünes Fleckchen Erde in der großen Stadt :)
Über die North Bridge sind wir auch fix zur Royal Mile gelangt und haben uns dort erstmal ins Getümmel geworfen. Die alten Häuser und alles... einfach nur schön!!
Der perfekte Platz für typische Touristenfotos:

St. Giles Cathedral


Zur  Burg hinauf und den schönen Ausblick über die Stadt genießen ist natürlich auch einfach nur unglaublich. Da war relativ spätnachmittags angekommen sind, war natürlich die Burg schon für Besucher geschlossen.



Dudelsackspieler stehen in Edinburgh eigentlich gefühlt auch an jeder Ecke. Unglaublich wie laut diese Dudelsackmusik eigentlich ist....



 Die kleinen Gassen (genannt "Close") gehen zu beiden Seiten der Royal Mile ab und bieten manchmal schöne Blicke auf die Stadt oder wie hier auf das Scott Monutment.




 Das Einhorn ist übrigens das Nationaltier der Schotten, warum und wieso? Das wüsste ich auch mal gerne ;)
Beim Rückweg zum Hotel musste ich natürlich noch das schöne Balmoral-Hotel festhalten.. Leider ist das eher für Leute mit einem größeren Geldbeutel als meinem.


Unterwegs haben wir uns natürlich noch ein paar Erfrischungen geholt und waren im "The Tron" Puh am Hunter Square Abendessen. Das habe ich leider nicht fotografisch festgehalten, obwohl es mehr oder weniger zu unserem Stammlokal der nächsten Tage geworden ist.

Natürlich waren wir nach dem Anreisetag total platt und sind früh in unsere Bettchen gefallen. Die Energie sollten wir auf jedenfall am nächsten Tag brauchen....