Samstag, 8. September 2012

Was sich so verändert, wenn man vegetarisch/fleischlos lebt

Hallo ihr Lieben,

Schon wieder eine Woche vergangen ohne Bloggen. Ich weiß auch nicht was zur Zeit los ist, irgendwie hat meine meine Kreativität verlassen. Ich weiß nicht was ich schreiben soll und wenn mir was einfällt, dann ist es eigentlich etwas über das ich schon mal geschrieben habe.
Hoffentlich kommt meine Inspiration bald wieder aus ihrem Versteck gekrochen, denn mir fehlt das schreiben und mit euch in Kontakt treten.

Nun aber zum eigentlichen Thema des Abends heute. Ich bin ja nun schon fast seit 3 Monaten auf fleischlose Ernährung umgestiegen. Ich sage hier bewusst "fleischlos", da ich z.b. gestern Forelle(der einzige Fisch den ich mag) gegessen habe und außerdem finde ich die Bezeichnung "Pescetarier" doof ;-)

Mir fiel die Umstellung eigentlich nicht übermäßig schwer und ich habe wie schon erwähnt auch keine Gelüste mal wieder Fleisch zu essen. Es macht mich einfach nicht an und es fehlt mir auch nicht sonderlich.
Sogar für mein Lieblingsfleischgericht Gyros habe ich eine Alternative gefunden. Es gibt nämlich tolles Veggie (veganes) Gyros bei REWE.

Im Rückblick ist es immernoch komisch, denn früher habe ich ja nicht mal ansatzsweise daran gedacht mal fleischlos zu leben. Ich habe direkt den Gedanken vehement von mir gewiesen, überhaupt das "gesündere" Esssen. Nie wäre mir der Gedanke gekommen, dass ich mal umsteigen und es wirklich genießen könnte.

Das zeigt mal wieder deutlich wie wahr der Spruch " Sag niemals nie" ist.
Wie schon berichtet, habe ich seither einige neue Gerichte und Nahrungsmittel ausprobiert.
Habe mir ein paar kleine Kochkniffe angeeignet und hab meine Familie damit überrascht.
Wer hätte gedacht, dass mir das mal Spass machen könnte.

Ich habe das Gefühl das meine Ernährung nun allgemein besser ist. Ich habe natürlich auch vorher schon daran gearbeitet mich einigermaßen "Clean" zu ernähren, d.h. nicht zuviel süßes, nicht zuviel Fast Food und so weiter.
Seit ich fleischlos lebe, kommt es mir vor als wäre ich hierbei ein Stück weitergekommen.
Ich backe mit Vollkorn(Dinkel)mehl, versuche ab und zu mehr (neue) Gemüsesorten in die Mahlzeiten zu schmuggeln, usw.

Mein Obst und Gemüsekonsum ist natürlich eindeutig angestiegen, und Fast Food gibt es eigentlich nur manchmal in Form von Pizza.
Typischer FastFood Ketten wie McD bieten für mich einfach nichts mehr was mich reizt.
Ich versuche außerdem meinen Milch/Eikonsum etwas zu reduzieren, aber da bin ich ganz ehrlich nicht so konsequent.



Nun aber mal zu den "Folgen" meines fleischlosen Lebens:

Mein Umfeld hat sich mittlerweile so einigermaßen darauf eingestellt, dass ich kein Fleisch mehr esse. Natürlich gibt es noch verwunderte Fragen oder Neckereien, aber ich wage zu behaupten das es mittlerweile grundsätzlich akzeptiert wurde.

An Gewicht verloren habe ich eigentlich kaum etwas, bzw. keine ausschlagebenden Kilos die ich jetzt auf meine Ernährungsweise beziehen würde.
Auch beim Sport könnte ich jetzt nicht behaupten, dass ich eine größere Leistung erbringen würde (wie das manchmal behauptet wird). Was dann angeht verspüre ich wirklich keine Veränderungen.

Aber ein paar kleine, aber feine Veränderungen gibt es doch :-)

 Ich habe schon soweit ich mich erinnern kann, so kleine Pickelchen an den Armen (kenne nun gerade keine bessere Beschreibung dafür). Seit kurzem ist mir aufgefallen das sich das etwas verbessert hat. Klar, vorhandene kleine Narben bzw. Pigmentfleckchen gehen nicht weg.
Aber grundsätzlich scheint es meiner Haut sehr gut zu bekommen. Ich bin gespannt weiter zu beobachten ob sich das weiter verbessert.

Außerdem habe ich (leider) ziemlichen Haarausfall. Ich hatte früher sehr dickes, dichtes Haar.
Da ich bei meiner alten Firma ziemlichen (seelischen) Stress ausgesetzt war, habe ich wohl stressbedingt ziemlich viel Haare gelassen.
Mittlerweile sind meine Haare eher dünn und eben deutlich weniger. Ich muss nun mal jetzt akzeptieren dass es so ist :-) Aber mir ist nun auch aufgefallen, dass mir grundsätzlich etwas weniger Haare ausfallen als bisher.

Ob man das nun auf die neue, bessere Ernährung zuschreiben kann weiß ich nicht. Aber mir ist es eben aufgefallen.

Hmmm...
Es gibt noch etwas mehr :-)
Ich habe weniger Kopfschmerzen als früher.
Insbesondere vor Wetterumschwüngen oder vor meiner Periode hatte ich bisher immer heftig Kopfschmerzen. Es ist nicht weg, aber es ist nicht mehr so häufig.
Auch andere "Symptome" bei den üblichen Frauenproblemen haben sich verbessert.

Ich bin nicht mehr so ein großes PMS-Monster. Kaum/Minimale Kopfschmerzen, weniger Stimmungsschwankungen,...
Während der Periode habe ich nicht mehr ganz so starke Krämpfe, und allgemein ist es einfach nicht mehr so heftig. Ich will jetzt auch mal nicht weiter ins Detail gehen ;-)

Ich kann nun natürlich nicht behaupten, dass dies unbedingt davon kommt das ich kein Fleisch mehr esse.
Mir sind nun aber Verbesserungen aufgefallen und ich bin sehr froh darüber.

Wer weiß schon was den Tieren die wir essen für Hormone oder Mittelchen zugefüttert werden, die vielleicht auch Einfluss auf uns Menschen haben!?
Wissen tu ich es nicht, aber es würde mich nicht wundern wenn das doch irgendwie zusammenhängt.

Habt ihr gesundheitliche Verbesserungen festgestellt, seit ihr euch gesünder/vegetarisch/vegan ernährt ??



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