Montag, 1. Oktober 2012

Sich selbst akzeptieren oder doch lieber unters Messer legen?

Hallo ihr Lieben,

Aus aktuellem Anlass möchte ich gerne mal wieder bloggen. Zur Zeit kommt der Blog ja echt zu kurz ..
Geht aber bald wieder besser weiter, zumindest habe ich mir das fest vorgenommen.

Nun zum Thema des Tages:
Wie einige von euch sicher schon mitbekommen haben, gibt es seit Zuzana Bodyrock verlassen hat dort nun andere "Vorturner" ;-) Eine davon ist Lisa-Marie, die gleichzeitig auch die neue Freundin von Freddy ist.
Ich glaube, ich habe vorher schonmal erwähnt das mir Lisa nie wirklich sympathisch war. Ich bin eben Zuzana-Fan.
Aber trotz allem war (!!) Lisa eigentlich immer eine relativ natürlich Person und vorallem war sie schon eine Hübsche.
Ich habe jetzt mit Absicht "war" geschrieben. Aber das Aussehen ist jetzt meine Persönliche Meinung...

Wie auch immer.. über die letzten Monate hat sich Lisa sehr verändert. Wer Bodyrock folgt hat sicher mitbekommen, dass sie sich inzwischen mehrfacht hat operieren lassen.
Neue Brüste, aufgespritzte Lippen, Haar-Extensions und nun auch eine neue Nase...

Grundsätzlich muss bei Schönheits-OPs jeder seine eigene Entscheidung treffen und wissen was er will.
Leider kommt mir das bei Lisa einfach alles so falsch und geheuchelt vor.
Denn auf einer Seite wird auf Bodyrock immer gesagt, dass man sich selbst akzeptieren soll wie man ist und seinen Körper lieben. Anderseits lässt sich Lisa "ständig" operieren, eben weil sie es kann.

Ich finde das schade, denn wie gesagt fand ich sie vorher einfach hübscher und außerdem gibt es einfach ein total falsches Bild. Ich kann nicht behaupten, dass ich mich selbst akzeptiere und mich auf der anderen Seite dann operieren lassen um "besser" auszusehen.

Es gibt hier natürlich nicht einfach nur "schwarz und weiß", sondern auch eine "grau"-Zone. Es gibt sicher genug Leute die auch ernsthafte Probleme mit ihrem Aussehen und Selbstwertgefühl haben weil sie z.B. eine schiefe Nase (oder so) haben. Und ich meine, wirklich enrsthafte Probleme die einen richtig beeinträchtigen.

Ich denke auch, wenn man z.b. sehr viel abgenommen hat und daher viel überschüssige Haut mit sich rumschleppt die sich nicht zurückbildet, dass man sich operieren "sollte". Manche Dinge lassen sich eben einfach nur so beheben. Das sehe ich aber jetzt eher als "medizinische" Operation.

Ich persönlich würde mich nicht operieren lassen. Ich finde zwar auch dass ich zu kleine Brüste habe und eine zu große Nase...
Aber so bin ich nunmal.. ich bin nicht perfekt und ich denke, das Gefühl hübsch auszusehen entsteht auch im Kopf. Wenn ich mich selbst einfach "hasse" dann hilft mir auch keine OP.
Eine Operation bringt einen nicht auf einen Schlag Selbstbewusstsein, auch wenn das sicher viele erhoffen.
Genau das hat übrigens auch Zuzana mal zu ihrer Brust-OP gesagt. Sie hat auch erhofft, dass sie mehr Selbstwertgefühl hat. Aber nach der OP hat sich das nicht verändert...

Ich denke, viele verwechseln das. Eine OP ist nun mal keine Wundermaschine. Man wacht nicht auf und ist ein neuer Mensch. Ja, man sieht anders (besser) aus. Aber das verändert nicht unbedingt schlagartig die Person an sich.
Wer sich nicht selbst mag, der wird nicht einfach aufwachen und sich lieben.
Zumindest sehe ich das so.

Außerdem ist jede OP ja auch ein gewisses Risiko und wer weiß ob einem das Ergebnis gefällt. Außerdem kann es sicher auch noch im Nachgang gewisse Risiken haben. Außerdem.. nehmen wir mal an, ich lasse mir jetzt die Brüste machen. Dann könnte ich sicher ewig keinen Sport machen.
Nein Danke!

Auch wenn uns die Medien immer zeigen, wie toll wir aussehen sollten. So sind wir eben nicht alle.
Zum Glück !

Wir haben alle kleine Fehler, aber deswegen sind wir Menschen. Wir sind nicht perfekt und das macht uns doch aus, oder nicht?
Wie seht ihr das? Würdet ihr euch unters Messer legen?

Quelle


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