Montag, 11. November 2013

Den eigenen (sportlichen) Weg finden und gehen...


Yoga... Not about toe touching or handstands or eight-limb pose or turning yourself into a pretzel. It is all about the breath and the journey, which is both simpler and more difficult at the same time.




Hallo ihr Lieben,

long time no see ...
Ich stand eben unter der Dusche und hatte plötzlich einen Gedankenblitz ... und ja, den wollte ich direkt mit dem Blog teilen. Das Bedürfnis hatte ich auch lang nicht mehr, aber das jetzt mal beseite...

Bei mir ist einfach gerade ein Gedanke eingerastet... Passiert euch sowas manchmal auch während dem duschen??
Jedenfalls... ich hatte ja berichtet, dass ich nichts zu berichten habe - eben weil ich sportlich und sonst auch nichts (für mich) unternommen habe.
Mir ist dabei natürlich auch klar, dass das viel am Stress im Büro liegt. Dazu noch der Herbstblues... Hello again Schweinehund !

So kam ich also immer gestresst und müde heim... Die Kettlebells riefen nach mir, aber der Schweinehund in mir war lauter. Also ging es statt sonst direkt ins Sportdress eher direkt auf den Lieblingssessel.
Statt wenigstens einem bisschen, habe ich gar nichts gemacht... Keine Lust, keine Motivation.
Hatte ich mir meine vormals so geliebte Kettlebell übergesehen?

Ich weiß es (noch) nicht!
Ich fühlte mich plötzlich mehr zu etwas ruhigem hingezogen: Yoga. Irgendwie konnte ich das aber auch nicht zulassen. Yoga ist doch nur für Schluffis und überhaupt gar kein Sport (zumindest nicht wie ich es gewohnt war).

Trotzdem ist insbesondere in den letzten Tagen immer wieder die Yogamatte ausgerollt worden. Mit ein paar Online-Yogakursen (bei doyogawithme.com) konnte ich abschalten, leichte Bewegung und mehr Ruhe.

Nur zum Stress abbauen, weil überhaupt! Wozu sollte Yoga sonst nutzen?
Aber das schlechte Gewissen plagt(e) mich immer wieder. Die Kettlebells sind schon halb eingestaubt und ich sitze nur im Lotussitz rum.

Und dann machte es eben KLICK! unter der Dusche...
Das schlechte Gewissen ist völlig ungerechtfertigt! Yoga ist natürlich auch Sport, wenn vielleicht nicht nur für den Körper sondern vorallem für den Kopf (die Seele).
Es ist einfach das war ich gerade brauche, und das sollte ich akzeptieren.

Der Ehrgeiz sollte mir nicht im Weg stehen, sondern ich muss einfach den richtigen Weg für MICH finden.
Und vielleicht ist Yoga nun gerade eine Straße auf meiner Reise, die ich befahren muss. Ein Stückchen kann mich Yoga begleiten.
Ich weiß nicht wie weit, aber probiere mich weiter durch. und vielleicht bleibt das eine Weile meine einzige Liebe oder vielleicht bringt es mich auch wieder zu den Kettlebells.

Immerhin hat mir Yoga soweit geholfen, dass ich mal wieder bloggen wollte und ich kann euch gar nicht sagen wie sehr mir das gefehlt hat. Aber es war und ist wie eine Blockade.
Vielleicht kann ich die auf dem Weg einreißen, vielleicht leitet es mich aber auch woanders hin.

Auf jeden Fall ist mir klar geworden, dass ich nicht immer so streng mit mir und meinen sportlichen Zielen (und Idealvorstellungen) sein sollte. Manchmal kommt es anders. Nichts ist dabei falsch und man muss sich an niemand orientieren.
Einfach das machen, was einem gerade gefällt und Spass macht.
Vielleicht das was man eigentlich doof findet, genau das was man eigentlich braucht.

Yoga hilft mir zu entspannen, abzuschalten vom Stress und mich für den Moment nur auf mich zu konzentrieren. Etwas das mir in letzter Zeit beim Arbeiten und gewissen Zukunftssorgen einfach abhanden gekommen ist.
Außerdem gibt es mir eine positive Einstellung. Auch wenn der Tag doof ist, kann ich mich darauf freuen die Matte auszurollen und die Welt auszublenden.

Im Rückblick war dieser Post vielleicht etwas wirr, aber ich musste einfach mal meine Gedanken dazu loswerden. Hattet ihr auch schon mal so einen Aha-Moment? Vielleicht auch mit Yoga?
Oder habt ihr auch manchmal den Gedanken euch selbst im Weg zu stehen? Was hat euch geholfen, wieder auf euren richtigen Weg zu kommen?

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